US-Kongressabgeordnete fordern Untersuchung der Sicherheit und des Missbrauchs von Teslas Autopilot-System

·von Henderson·Engineering
US-Kongressabgeordnete fordern Untersuchung der Sicherheit und des Missbrauchs von Teslas Autopilot-System
Hauptpunkte
  • Kongressabgeordneter fordert Untersuchung der Sicherheit und des Missbrauchs von Teslas Autopilot-System.
  • Videos zeigen Fahrer, die während der Fahrt schlafen, was Besorgnis erregt.
  • NHTSA weist auf Mängel bei den sicherheitsbezogenen Fahrerbeteiligungsmaßnahmen von Tesla hin.
  • Das Full Self-Driving-System erfordert eine ständige menschliche Überwachung, könnte aber müde Fahrer ermutigen, es zu nutzen.

Der US-Kongressabgeordnete Raja Krishnamoorthi (D-IL) fordert eine Untersuchung der Sicherheit und des Missbrauchs von Teslas Autopilot- und Full Self-Driving-Systemen. Krishnamoorthi äußerte Besorgnis über Dutzende von Videos, die zeigen, dass Tesla-Fahrer während der Fahrt einschlafen oder anderweitig unaufmerksam sind. Er fordert das Verkehrsministerium und die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um den Missbrauch von Teslas Autopilot zu bekämpfen. Teslas Autopilot- und Full Self-Driving-Systeme erfordern die aktive Überwachung durch den Fahrer.

In einem Brief an den Verkehrsminister Sean Duffy zitierte Krishnamoorthi eine Untersuchung von NBC News, die ergab, dass es 43 Videos gibt, die zeigen, dass Fahrer in einem fahrenden Tesla einschlafen, wobei allein in diesem Jahr 17 solcher Videos veröffentlicht wurden. In den offiziellen Unterlagen von Tesla heißt es, dass das Autopilot- und das Full Self-Driving-System die aktive Überwachung durch den Fahrer erfordern und kein vollständig autonomes Fahrsystem darstellen. In seinem Brief schrieb er: „Eine aktuelle Untersuchung von NBC News ergab, dass es 43 Videos gibt, die zeigen, dass Fahrer in einem fahrenden Tesla einschlafen, wobei allein in diesem Jahr bereits 17 solcher Videos veröffentlicht wurden.“

Sicherheitsbedenken beim Autopilot-System

Diese Vorfälle sind besonders besorgniserregend, da das Autopilot- und das Full Self-Driving-System die aktive Überwachung durch den Fahrer erfordern und kein vollständig autonomes Fahrsystem darstellen. Mit der zunehmenden Verbreitung dieser Technologien auf den Straßen der USA müssen das Verkehrsministerium und die NHTSA sicherstellen, dass die Hersteller über ausreichende Sicherheitsmaßnahmen verfügen, um vorhersehbaren Missbrauch zu verhindern, und dass Fahrer nicht dazu ermutigt werden, sich zu sehr auf diese Systeme zu verlassen, die immer noch volle Aufmerksamkeit erfordern.“

Krishnamoorthi wies darauf hin, dass die NHTSA bereits festgestellt hat, dass Tesla bei den sicherheitsbezogenen Fahrerbeteiligungsmaßnahmen Mängel aufweist. In einer technischen Analyse des Autopilot-Systems kam die Behörde zu dem Schluss, dass Teslas System nicht ausreichend sicherstellt, dass Fahrer aufmerksam bleiben und die Technologie korrekt nutzen, und dass es eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Kontrolle des Fahrzeugs durch das Autopilot-System und den sicherheitsbezogenen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Fahrerbeteiligung gibt. In seinem Brief schrieb er: „Es ist eine Sache, einen aufmerksamen Fahrer daran zu erinnern, bei einem plötzlichen Spurwechsel eine Fahrerassistenzfunktion zu nutzen, aber es wirft ein grundlegend anderes Sicherheitsproblem auf, einen von der Fahrzeugerkennung als müde eingestuften Fahrer dazu zu ermutigen, ‚aufmerksam zu bleiben, um das Full Self-Driving zu nutzen‘.“

Das Full Self-Driving erfordert eine ständige menschliche Überwachung, aber die Botschaft scheint zu ermutigen, das System in Situationen zu nutzen, in denen der Fahrer möglicherweise weniger in der Lage ist, Überwachung zu bieten.“

Untersuchung und Analyse der NHTSA

Diese Bedenken kommen auf, während die NHTSA eine technische Analyse von etwa 3,2 Millionen mit Full Self-Driving ausgestatteten Tesla-Fahrzeugen durchführt. Die Behörde untersucht, ob das Degradationserkennungssystem des Full Self-Driving in der Lage ist, eine Verringerung der Sichtbarkeit auf der Straße zu erkennen und den Fahrern ausreichend Warnungen und Reaktionszeit zu bieten. In der Untersuchung wurden neun Vorfälle identifiziert, darunter ein tödlicher und ein verletzungsbedingter Vorfall. Krishnamoorthi äußerte auch Bedenken über die Nachrichten, die Tesla den Fahrern seit der Softwareaktualisierung 2025.32.3 anzeigt, einschließlich „Müdigkeit erkannt, bitte bleiben Sie aufmerksam, um das Full Self-Driving zu nutzen“ und „Spurabweichung erkannt, lassen Sie das Full Self-Driving helfen, um aufmerksam zu bleiben“.

Da das Full Self-Driving eine ständige menschliche Überwachung erfordert, stellt Krishnamoorthi die Frage, ob die Ermutigung von als müde erkannten Fahrern, das System zu nutzen, zusätzliche Sicherheitsrisiken birgt, wie aus der Pressemitteilung des Kongressabgeordneten hervorgeht.

Kongressbesorgnis über die Sicherheit des Autopilot-Systems

Mit der zunehmenden Verbreitung von Autopilot-Technologien wächst auch die Besorgnis über deren Sicherheit. Die Forderung des Kongressabgeordneten spiegelt die Bedeutung der Überwachungsverantwortung der Fahrer beim Einsatz dieser Systeme wider. Die Untersuchung der NHTSA zeigt, dass Teslas Systeme bei den sicherheitsbezogenen Fahrerbeteiligungsmaßnahmen Mängel aufweisen, was dazu führen kann, dass sich Fahrer zu sehr auf die Autopilot-Funktionen verlassen. In einem solchen Fall könnte die Aufmerksamkeit der Fahrer beeinträchtigt werden, was das Risiko von Verkehrsunfällen weiter erhöht. Daher ist die Sicherheit der Technologie und das verantwortungsbewusste Verhalten der Fahrer der Schlüssel für die zukünftige Entwicklung.

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Henderson