Impossible Objects erhält 40 Millionen Dollar, um die Kohlefaser-3D-Drucktechnologie für die Luft- und Raumfahrt sowie die Verteidigungsproduktion zu erweitern

·von Henderson·Engineering
Impossible Objects erhält 40 Millionen Dollar, um die Kohlefaser-3D-Drucktechnologie für die Luft- und Raumfahrt sowie die Verteidigungsproduktion zu erweitern
Hauptpunkte
  • Impossible Objects erhält 40 Millionen Dollar zur Erweiterung seiner 3D-Drucktechnologie.
  • Das CBAM 25-System kann robuste und leichte Komponenten ohne teure Werkzeuge herstellen.
  • Die Technologie übertrifft in industriellen Anwendungen traditionelle Fertigungsmethoden und steigert die Produktionseffizienz.
  • Die CBAM-Technologie kann in der Verteidigungsproduktion die Herstellung großer Mengen von Drohnenkörpern unterstützen.

Das in Illinois ansässige Fertigungstechnologieunternehmen Impossible Objects hat 40 Millionen Dollar an Finanzmitteln erhalten, um sein speziell für die industrielle Großproduktion entwickeltes Hochgeschwindigkeits-3D-Drucksystem zu erweitern. Diese Serie-B-Finanzierung, die von Inflection Equity angeführt wird, wird dem Unternehmen helfen, die Produktionskapazität seines Composite-Based Additive Manufacturing (CBAM)-Systems zu erhöhen. Die Mittel werden auch die weitere Einführung in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und fortschrittliche Fertigung unterstützen.

Im Mittelpunkt der Erweiterung steht die CBAM 25, ein Kohlefaser-Drucksystem, das in der Lage ist, robuste und leichte Komponenten ohne die teuren Werkzeuge herzustellen, die in traditionellen Fertigungsprozessen erforderlich sind.

Vorteile des CBAM 25-Systems

Obwohl die 3D-Drucktechnologie seit Jahrzehnten existiert, beschränkt sich ihre Anwendung in der Industrie oft auf die Prototypenherstellung. Die langsame Produktionsgeschwindigkeit, Materialbeschränkungen und hohe Kosten haben dazu geführt, dass viele additive Fertigungssysteme nicht mit CNC-Bearbeitung und Spritzguss konkurrieren können. Impossible Objects behauptet, dass sein CBAM-Prozess diese Einschränkungen durch die Kombination von schneller Produktion und fortschrittlichen Verbundwerkstoffen, einschließlich Kohlefaser, überwindet. Das System kann Komponenten für Anwendungen herstellen, die traditionelle Produktionstechniken bieten, während es gleichzeitig den Werkzeugbedarf, die Kosten und die Lieferzeiten reduziert.

Robert Swartz, Gründer und Vorsitzender von Impossible Objects, sagte: "Wir haben eine völlig neue Art der Fertigung geschaffen. Unser Leben dreht sich um Gegenstände, und wir haben die Art und Weise verändert, wie Gegenstände hergestellt werden. Dies ist ebenso wichtig wie Fabriken, präzise Messungen und austauschbare Teile. Diese Mittel geben uns die Ressourcen, um diese Vision mehr Kunden zu bringen und sie in großem Maßstab zu verwirklichen."

Laut den vom Unternehmen bereitgestellten Informationen kann die CBAM 25 bis zu 25 Schichten pro Minute drucken, was sie 15-mal schneller macht als die additive Technologie ihrer Wettbewerber. Ihr Prozess kann Verbundwerkstoffkomponenten mit einer Festigkeit von bis zu 200 MPa herstellen, die Impossible Objects zufolge viermal so stark sind wie die von der additiven Fertigung ihrer Wettbewerber hergestellten Komponenten. Darüber hinaus minimiert die Technologie Schrumpfung und Verformung, zwei Probleme, die die Maßgenauigkeit der gedruckten Komponenten beeinträchtigen können. Seit der Markteinführung Anfang 2025 hat Impossible Objects fünf Aufträge erhalten und begann mit der Auslieferung der Maschinen an Kunden und Forschungseinrichtungen, darunter die US Air Force, das National Institute of Aviation Research, das Oregon Manufacturing Innovation Center und das Rochester Institute of Technology.

Steve Hoover, CEO von Impossible Objects, sagte: "Unser CBAM 25-System wurde grundlegend dafür entwickelt, die Anforderungen der fortschrittlichen Fertigung an hohe Produktivität und hohe Zuverlässigkeit zu erfüllen und gleichzeitig die Flexibilität und Werkzeugfreiheit zu bieten, die für moderne, flexible Lieferketten erforderlich sind."

Anwendung der Technologie in der Verteidigungsproduktion

Die Technologie könnte in der dezentralen Verteidigungsproduktion eine wichtige Rolle spielen. Im Rock Island Arsenal der US-Armee kann CBAM bis zu 10.000 Drohnenkörper pro Monat unterstützen. Impossible Objects hat zusätzlich 20 Millionen Dollar durch US-Regierungsverträge und -prämien erhalten. Ihre Arbeit umfasst hochfeste Langstreckendrohnen, leichte Flügel- und Rumpfstrukturen, eingebettete Drähte und additiv gefertigte Komponenten, deren Festigkeit nahe an die von traditionell gefertigten Verbundwerkstoffen heranreicht. Die Mittel werden es dem Unternehmen ermöglichen, mehr CBAM-Systeme zu produzieren, zusätzliche Kundeneinsatzorte zu beliefern und das Service- und Vertriebsteam zur Unterstützung ihrer wachsenden Installationsbasis zu erweitern.

Einfluss der CBAM-Technologie auf Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung

Das CBAM 25-System von Impossible Objects verbessert nicht nur die Produktionseffizienz des 3D-Drucks, sondern zeigt auch ein großes Potenzial in den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Durch die herstellungsweise ohne teure Werkzeuge kann die Technologie schnell hochfeste Verbundwerkstoffkomponenten produzieren, was für die moderne Fertigungsindustrie, die hohe Zuverlässigkeit und Flexibilität erfordert, von entscheidender Bedeutung ist. Darüber hinaus zeigt die Anwendung des CBAM-Systems in der dezentralen Verteidigungsproduktion, dass es in der Lage ist, die Produktion großer Mengen von Drohnenkörpern zu unterstützen, was seine Bedeutung für die Verteidigungsbedürfnisse zeigt. Diese Entwicklungen tragen nicht nur zur Steigerung der Produktionskapazität bei, sondern könnten auch die zukünftigen Fertigungsmethoden verändern.

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Henderson